Haselnusscreme
Haselnusscreme ohne Industriezucker und Palmöl Längst gilt Haselnusscreme als einer der beliebtesten Brotaufstriche, insbesondere zum Frühstück. Aber das führende Produkt aus dem Handel enthält gar nicht so viel Haselnuss und Schokolade, stattdessen ist es reich an Industriezucker und Palmöl. Im Hinblick auf Ernährung und Umweltschutz ist dies nicht so erfreulich. Wer trotzdem nicht verzichten möchte, bereitet seinen schokoladig-nussigen Brotaufstrich einfach selbst zu.
Zubereitung
Zunächst die Haselnüsse rösten, damit sich das enthaltene Öl löst und dadurch das Aroma intensiviert. Die Nüsse lassen sich in der Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, wobei es die Pfanne regelmäßig zu schwenken gilt. Sobald die Haselnüsse eine leicht bräunliche Färbung annehmen, sind sie fertig. Ein noch gleichmäßigeres Ergebnis lässt im Ofen erzielen. Dafür die Haselnüsse auf einem Backblech verteilen und bei 180 Grad ca. 7 bis 12 Minuten lang rösten. Auch hier zeigt eine leichte Braunfärbung an, wann mit dem Rösten aufzuhören ist.
Alle Zutaten des Rezepts in den Mixbehälter des Hochleistungsmixer geben. Im Idealfall steht ein kompakter Mixbehälter mit kleiner Grundfläche bereit, um die Masse optimal verarbeiten zu können. Folgende Behälter sind eine besonders gute Wahl: Vitamix: 0,9 l Nassbehälter; Bianco: Uno Behälter; Blendtec: Twister Jar.
Zunächst mit hoher Drehzahl arbeiten, damit die Zutaten rasch zerkleinert werden und eine zähe Masse entsteht. Anschließend kann es je nach Mixer und Behälter von Vorteil sein, die Drehzahl ein wenig zu verringern, damit die rotierenden Messer stets in die Haselnusscreme greifen. Begleitend mit einem Stampfer arbeiten (Beim Twister Jar mit dem Twister), um die Masse von der Behälterwand abzulösen und an die Messer zu drücken.
Sobald eine feine Konsistenz erreicht ist, die Haselnusscreme mit einem Spatel aus dem Behälter herauslösen und in einen verschließbaren Glasbehälter umfüllen. Im Kühlschrank aufbewahrt ist sie mehrere Tage lang haltbar.
0 Kommentare