Dörren: Lebensmittel clever trocknen

Einleitung

Bereits seit Jahrtausenden nutzt die Menschheit verschiedene Methoden, um Lebensmittel lange haltbar zu machen. Schon früh wurde das Dörren - sprich das Trocknen von Nahrung - entdeckt. Bis etwa zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts war diese Form des Haltbarmachens noch sehr verbreitet. Doch inzwischen wirkt es so, als ob sie in Vergessenheit geraten ist.

Glücklicherweise gibt es Menschen, die das Dörren wiederentdecken. Seit einigen Jahren erfreut es sich einer steigenden Beliebtheit, was verschiedene Gründe hat. Einigen geht es darum, alte Traditionen zu erhalten. Andere lieben wiederum die kulinarische Vielfalt und nutzen das Dehydrieren, um ihr Spektrum an Speisen zu erweitern.

In letzter Zeit ist besonders innerhalb der Rohkostszene eine zunehmende Begeisterung für das Dörren festzustellen. Kein Wunder, immerhin ist es auf diesem Weg möglich, ganz neue Speisen zu machen und somit für mehr geschmackliche Abwechslung zu sorgen. Das Trocknen im Dörrautomaten gestattet es, den Speisen ihre Feuchtigkeit zu entziehen und so u.a. deren Konsistenz zu verändern, ohne Nährstoffe zu zerstören.

Doch nur noch wenige Menschen wachsen in einer Umgebung auf, in der überhaupt gedörrt wird. Die meisten müssen es sich deshalb selbst beibringen. Uns ging es nicht anders, wir haben uns eingelesen und mit anderen Menschen ausgetauscht, um Wissen zu erlangen. Dieses Wissen möchten wir mit diesem E-Book teilen.

Wie funktioniert das Dörren?

Das Grundprinzip des Dörrens könnte einfacher nicht sein. Die meisten Nahrungsmittel enthalten Flüssigkeit. Vor allem pflanzliche Nahrung kommt oft auf einen beeindruckend hohen Wasseranteil. Das enthaltene Wasser verleiht den Nahrungsmitteln bestimmte Eigenschaften, sowohl gute als auch weniger geeignet. Eine weniger gute Eigenschaft ist die Anfälligkeit für Schimmel. Die in den Zellen gespeicherte Flüssigkeit versorgt Bakterien und Sporen, die in solch einem Umfeld prächtig gedeihen.

Beim Dörren wird genau diese Flüssigkeit entzogen. Sie wird zwar nicht unbedingt vollständig entzogen, jedoch zu einem beachtenswerten Teil. Als Folge verändern sich Lebensmittel durch das Dörren. Sie werden fester und ihre Oberfläche verkleinert sich. Zahlreichen Bakterien und Sporen wird damit die Lebensgrundlage entzogen.

Das Entziehen der Feuchtigkeit erfolgt durch Zufuhr von Wärme. Die Wärme regt Wassermoleküle an, die daraufhin in Form von Wasserdampf aufsteigen und über die Umgebungsluft abtransportiert werden. Sofern der Dörrvorgang schonend abläuft, bleiben die anderen Bestandteile der Lebensmittel (einschließlich der Enzyme, Mineralstoffe und Vitamine) weiterhin erhalten.

Dörrverfahren im Überblick

Wer Lebensmittel dörren möchte, hat die Qual der Wahl. Im Lauf der Zeit wurden verschiedene Trockentechniken entwickelt. Es sind vorrangig drei Dörrverfahren, die im privaten Umfeld eingesetzt werden. Hier möchten wir sie vorstellen.

Dörrgut an der freien Luft trocknen

Die einfachste, günstigste und garantiert auch die ältestee Variante ist das Trocknen von Lebensmitteln an der freien Luft. Sofern die Sonne ausreichend scheint, lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Eine klassische Vorgehensweise besteht z.B. darin, Dörrobst in Scheiben zu schneiden, diese mit einer Nadel auf eine Schnur aufzuziehen und sie dann im Freien zu trocknen.

Allerdings bringt diese Variante einige Nachteile mit sich. Da wären zunächst die Temperaturen. Für mitteleuropäische Verhältnisse muss es schon richtig warm sein, damit das Dörrgut schnell genug trocknet. Hinzu kommt die ggf. starke UV-Strahlung der Sonne, die einige Vitamine zerstört. Außerdem nimmt der Dörrvorgang meist viel Zeit in Anspruch.

Backofen

Unabhängigkeit vom Wetter verspricht der Backofen. Das Dörrgut wird auf Blechen verteilt, um anschließend bei Umluft seine Feuchtigkeit abzugeben. Sollte der Ofen keine Umluftfunktion haben, sehr gut einen Löffel zwischen die Ofentüre stecken, damit die feuchte Luft entweichen kann.

Doch auch hier gibt es einige Nachteile. Die Bleche sind nach unten hin verschlossen, wodurch das Dörrgut nicht von allen Seiten mit Luft umströmt wird. Die Folge ist eine unnötige Verlängerung des Dörrvorgangs. Außerdem verbraucht ein eingeschalteter Backofen selbst auf niedriger Stufe vergleichsweise viel Energie.

Dörrschrank und Dörrgerät

Den größten Komfort versprechen Dörrschränke und Dörrgeräte. Dank ihrer optimierten Konstruktion wird das Dörrgut optimal mit erwärmter Luft umströmt. Hieraus ergeben sich gleich zwei Vorteile. Zum einen gelingt es den Energieverbrauch zu senken und somit einen Beitrag zur Schonung der Umwelt zu leisten. Zum anderen trocknet das Dörrgut gleichmäßig, wodurch es nicht erforderlich ist, einzelne Lebensmittel von den Sieben oder Gittern zu nehmen, während andere noch weiter dörren müssen.

Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, die Dörrtemperatur präzise einstellen zu können. Gerade wenn in Rohkostqualität gedörrt werden soll, ist diese Eigenschaft wichtig. Die meisten Backöfen sind selbst auf der niedrigsten Stufe bereits zu warm. Außerdem warten Dörrgeräte mit einer beeindruckenden Dörrfläche auf, obwohl sie insgesamt nur relativ wenig Platz beanspruchen.

Dörren mit Infrarot-Strahlen

Erst seit relativ kurzer Zeit gibt es Dörrgeräte, die mit Infrarot-Strahlen arbeiten. Die Strahlen erzeugen Wärme, sobald sie auf organisches Gewebe auftreffen. Dies führt dazu, dass sich das Dörrgut erwärmt und ebenfalls seine enthaltene Feuchtigkeit abgibt. Inzwischen können wir aus eigener Erfahrung bestätigen, wie gut dies funktioniert. Das Dörrgut trocknet rasch und vor allem sehr gleichmäßig.

Dörrgut haltbar aufbewahren

Auch wenn es frisch gedörrt besonders lecker schmeckt, wird man das Dörrgut nicht sofort vollständig verzehren wollen. Allerdings sind im Zusammenhang mit der Aufbewahrung gleich mehrere Dinge zu beachten, damit eine möglichst gute Haltbarkeit erreicht wird.

Zunächst ist es wichtig, das Dörrgut richtig durchzutrocknen. Ein gewisser Teil Restfeuchtigkeit bleibt zwar immer, jedoch darf er nicht zu hoch bemessen sein. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die gedörrten Lebensmittel schon nach kurzer Zeit zu Schimmeln beginnen.

Zugleich ist es wichtig, das Dörrgut nicht erwärmt in Gefäße zu füllen. Es muss zunächst abkühlen, weil zusammen mit der Restwärme immer noch Feuchtigkeit abgegeben wird. Diese würde sonst im Gefäß kondensieren und ebenfalls die Schimmelbildung begünstigen.

Das für die Aufbewahrung vorgesehene Gefäß sollte luftdicht verschließbar sein. Diese Eigenschaft ist wichtig, damit das trockene Dörrgut keine Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt. Ansonsten hätte die Feuchtigkeit negative Auswirkungen auf Haltbarkeit und Geschmack. Klassische Einmachgläser, die sich dank Gummiring luftdicht verschließen lassen, haben sich als gute Wahl herausgestellt.

Außerdem empfiehlt es sich, das Dörrgut eher kühl aufzubewahren. Das heißt nicht, dass es in den Kühlschrank gehört. Allerdings sollte die Raumtemperatur eher niedrig bemessen sein. Ebenso ist zum Schutz vor Sonnenlicht zu raten. Insgesamt ist es daher eine gute Entscheidung, die Gläser sehr gut in dunklen und kühlen Räumen (z.B. im Keller) aufzubewahren.

Vorteile - Worin der Reiz des Dörrens liegt

Nie zuvor stellte uns der Handel so viele frische Lebensmittel bereit. In solch einer Zeit ist die Frage, weshalb einige Menschen überhaupt noch dörren, nicht unberechtigt. Zur Überraschung vieler Leute gibt es gleich mehrere Gründe, die das Dörren rechtfertigen.

Da wäre zunächst das Bewahren einer Tradition. Seit Jahrtausenden haben die Menschen ihre Lebensmittel an der Luft getrocknet, um sie dadurch haltbar zu machen. Dieses Konzept ist noch lange nicht überholt. Das Dörren funktioniert wunderbar und zugleich wäre es schade, diese Tradition aussterben zu lassen.

Außerdem eröffnet sich die Chance, das Spektrum der eigenen Küche zu erweitern. Die Umsetzung vieler Dörrrezepte führt zu ganz leckeren Speisen. Egal ob es sich dabei um getrocknetes Obst, eigene Müsli-Riegel oder Grünkohl-Chips handelt - viele Leckereien warten nur darauf, entdeckt zu werden.

Ein weiterer Punkt ist die Möglichkeit, ausgewählte Speisen in Rohkostqulalität zuzubereiten. Weil dieses Thema so spannend ist, werden wir es im folgenden Kapitel separat beleuchten.

Dörren als Bestandteil der modernen Rohkost Küche

Leider gibt es viele Menschen, die Rohkostspeisen vorschnell als langweilig abstempeln. Kein Wunder, die zahlreichen pflanzlichen Lebensmittel werden oft in purer Form gegessen. Aber es geht auch anders, denn etliche Rohkostspeisen lassen sich verarbeiten. Natürlich kann man sie nicht kochen oder gar braten, aber zumindest dörren - und genau dadurch eröffnen sich vollkommen neue Möglichkeiten.

Die Rohkostszene hat in den letzten Jahren einen enormen Zulauf erfahren. Mehr Menschen begeistern sich für diese Form der Ernährung und beginnen zugleich damit, neue Rezepte zu entwickeln. Gefragt ist alles, was geschmackliche Abwechslung verspricht. Insbesondere verarbeitete Speisen, wie z.B. rohköstliche Brote oder Rohkost Pizza, haben sich zu echten Trends entwickelt. Im Rahmen ihrer Zubereitung ist es erforderlich, Wärme hinzuzuführen. Nur so wird die Feuchtigkeit entzogen, was den Speisen ihre tolle Konsistenz verleiht.

Beim Dörren ist es deshalb wichtig, die Dörrtemperatur möglichst präzise einstellen zu können. Der eigentliche Dörrvorgang dauert dann natürlich ein wenig länger. Aber dafür erfolgt er besonders schonend, was den Erhalt der Nährstoffe gewährleistet.

Der Vollständigkeit halber möchten wir anmerken, dass es durchaus möglich ist, zu Beginn des Dörrvorgangs mit einer höheren Temperatur zu arbeiten. Wir weisen auf diese Möglichkeit vor allem deshalb darauf hin, weil einige Dörrgeräte mit solch einer Funktion ausgestattet sind. Diese Geräte trocknen in den ersten zwei bis drei Stunden mit einer höheren Temperatur (etwa 50 bis 65 Grad Celsius) und senken ihre Dörrtemperatur anschließend ab. Dies ist möglich, weil sich beim Verdampfen des Wassers der Effekt der Verdunstungskälte auf der Oberfläche des Dörrguts einstellt.

Weshalb moderne Dörrgeräte eine gute Wahl sind

Unser kurzer Exkurs zu den einzelnen Dörrverfahren macht deutlich, dass zum Dörren nicht zwangsläufig ein Dörrgerät benötigt wird. Trotzdem halten wir es für sinnvoll, mit solch einem Gerät zu arbeiten. Eine ganze Reihe an Gründen spricht dafür, Lebensmittel in einem modernen Dörrgerät zu trocknen.

Zuverlässigkeit: Wer sich die Sonnenenergie zunutze machen will, ist vom Wetter abhängig. Nur wenn es warm genug ist, wird das Dörrgut ausreichend erwärmt. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Dörrtemperatur nicht regulieren lässt. Wer in Rohkostqualität dörren möchte, muss an warmen Tagen einen ggf. zu starken Anstieg der Temperatur befürchten.

Gleichmäßige Lüftung: Ein weiterer Pluspunkt ist der gleichmäßige Abtransport der Luft. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Konstruktionsweise des Geräts eine große Rolle spielt. Gerade im unteren Preissegment finden sich Modelle, bei denen das Dörrgut nicht auf jeder Etage gleichmaßen mit erwärmter Luft umströmt wird. Solch eine Umströmung ist jedoch wichtig, damit das Dörrgut unabhängig von seiner Position im Gerät stets gleich schnell trocknet.

Bedienkomfort: Hochwertige Dörrgeräte gestatten es, die Dörrtemperatur präzise einzustellen. Die Temperatur innerhalb des Geräts wird fortlaufend reguliert, um eine optimale Trocknung zu gewährleisten. Dasselbe gilt für die Zeit: Die meisten guten Dörrgeräte sind mit einem Timer ausgestattet, sodass sie sich zum vorgegebenen Zeitpunkt von selbst abschalten.

Viel Dörrfläche: Aufgrund ihrer Konstruktion verfügen die Geräte trotz relativ kompakter Außenabmessung eine beeindruckende Dörrfläche. Diese Eigenschaft ist ebenfalls wichtig, schließlich soll sich das Dörren auch lohnen.

Geringer Energieverbrauch: Manchmal wird den Dörrgeräten nachgesagt, sie würden viel elektrische Energie verbrauchen. Tatsächlich ist der Verbrauch jedoch überraschend gering. Gleichzeitig punkten sie mit einer ausgeprägten Energieeffizienz gegenüber dem Backofen. Ein Backofen verbraucht konstruktionsbedingt (große Metallflächen) viel Strom. Weitere Informationen zum Thema Energieverbrauch sind im anschließenden Kapitel zu finden.

Extra-Funktionen: Viele moderne Geräte wurden mit tollen Extra-Funktionen ausgestattet, die in Abhängigkeit der persönlichen Bedürfnisse sehr praktisch sein können. So ist z.b. das Sedona Classic Dörrgerät mit einem Nacht-Modus ausgestattet, in dem es leiser arbeitet. Bei anderen Geräten lässt sich wiederum im Bedarfsfall die Dörrfläche halbieren, was bei richtiger Nutzung viel Energie spart.

Hinweise zum Energieverbrauch

Es gibt Menschen, die vor der Anschaffung eines Dörrgeräts zurückscheuen, weil sie einen hohen Energieverbrauch befürchten. Damit weder hohe Folgekosten entstehen noch die Umwelt unnötig belastet wird, verzichten sie auf das Dörren.

In Wirklichkeit verbraucht ein Dörrgerät weniger Strom, als oft vermutet wird. Die einzigen Verbraucher - von der Steuerung einmal abgesehen - sind Heizelemente und Lüfter. Diese arbeiten in einem Temperaturbereich, der jedoch überschaubar ist. Selbst wenn deutlich über dem Rohkostbereich bei beispielsweise 60 Grad Celsius gedörrt wird, liegt der Stromverbrauch immer noch im Rahmen.

Die meisten Energie wird für das Aufheizen benötigt. Ist das gewünschte Temperaturniveau erst einmal erreicht, verbraucht das Gerät deutlich weniger Strom, um die Temperatur aufrechtzuerhalten. Zumal viele Geräte nicht durchweg heizen, sondern im Intervall. Sobald die gewünschte Dörrtemperatur erreicht ist, heizen sie weniger oder hören sogar ganz damit auf. Fällt die Temperatur ab, springt das Heizelement automatisch wieder an.

Wir möchten anmerken, dass die von den Herstellern angegebenen Verbrauchswerte als Maximalwerte zu verstehen sind. Im alltäglichen Betrieb liegt der Stromverbrauch ein ganzes Stück darunter. Wir haben selbst einen Versuch gemacht und den Stromverbrauch eines Sedona Geräts während des gesamten Dörrvorgangs mit einem Strommesser überwacht. Mit einer Dörrtemperatur von 67 Grad Celsius (Voreinstellung durch den Hersteller) war das Gerät bereits sehr hoch eingestellt. Während des Betriebs verbrauchte das Gerät nie zusätzlich zu maximal 300 Watt. Während des Dörrvorgangs von 12 Stunden wurden insgesamt 3,6 kW verbraucht. Bei einem Strompreis von 30 Cent je Kilowattstunde ergeben sich daraus Gesamtkosten von 1,08 Euro.

Übrigens lässt sich die Wärmeenergie keineswegs nur für das Dörren nutzen. Wer z.B. an einem kühlen Herbsttag dörrt (immerhin ist im Herbst „Hauptsaison“), nutzt die Abwärme automatisch zum Heizen des Raumes. Dies bedeutet wiederum, dass die eigentliche Heizung entlastet wird und sich somit ein doppelter Nutzen ergibt.

Dörrgerät-Grundlagen - Tipps zur Auswahl

Wer seine Küche um ein Dörrgerät erweitern möchte, hat die Qual der Wahl. Mittlerweile werden viele gute Geräte am Markt angeboten. Bei einer solch großen Auswahl fällt es nicht jedermann leicht, sich auf ein bestimmtes Modell festzulegen. Nachfolgend stellen wir deshalb die wesentlichen Auswahlkriterien vor, die Kaufinteressenten berücksichtigen sollten.

Dörrfläche

Als eines der wichtigsten Auswahlkriterien, das vor dem Erwerb eines Dörrgeräts zu berücksichtigen ist, gilt die Dörrfläche. Sie sollte ausreichend bemessen sein, ansonsten wäre es erforderlich, in mehreren Durchgängen zu dörren, was unter Umständen viel Zeit in Anspruch nimmt.

Leider ist es unglaublich schwierig, eine konkrete Empfehlung auszusprechen. Schließlich hat jeder Haushalt einen ganz individuellen Bedarf. Es gibt Menschen, die nur gelegentlich Lebensmittel trocknen und sich dabei mit kleinen Mengen zufriedengeben. Andere essen Dörrgut wiederum sehr gerne und haben zudem Obst aus dem eigenen Garten, sodass sich ein großes Gerät empfiehlt.

Wer alleine lebt und Dörrgut eher selten genießt, dürfte mit einem kompakten Gerät gut zurechtkommen. In allen anderen Fällen ist es sinnvoll, sich vorrangig bei den mittelgroßen Dörrapparaten umzusehen. Der Vorteil einer großen Dörrfläche ist nicht zu unterschätzen, zumal es überhaupt nicht schwierig ist, eine Fläche von ca. einem Quadratmeter mit Dörrgut zu belegen. Wer z.B. Dörrfrüchte aus zwei Äpfeln und zwei Mangos machen will, hat einen Quadratmeter rasch ausgefüllt.

Trockentechnik

Bei den Technologien ist im Grunde nur zwischen der Lufttrocknung und der Trocknung mit Infrarot-Wellen zu unterscheiden. Welcher Technologie der Vorrang eingeräumt wird, hängt primär vom Budget ab. Sofern ein entsprechendes Budget zur Verfügung steht, ist ein Infrarot-Dörrgerät eine gute Wahl.

Andernfalls bleibt die Lufttrocknung. Bei Kauf eines solchen Geräts ist auf zwei Dinge zu achten. Zum einen sollte gewährleistet sein, dass sich die Dörrtemperatur exakt einstellen lässt und das Gerät die Temperatur auch konsequent einhält. Zum anderen empfiehlt sich eine horizontale Luftumströmung, damit eine gleichmäßige Trocknung des Dörrguts gewährleistet ist. In diesem Zusammenhang ist auch auf die Dörrgitter zu verweisen. Je „löchriger“ sie sind, desto besser der Luftaustausch.

Bedienung

Ein digitales Bedienfeld ist kein Muss - allerdings halten wir diese Eigenschaft für äußerst praktisch. Immerhin ist es so möglich, nicht nur die Temperatur, sondern auch die Dauer des Dörrvorgangs präzise einzustellen. Zugleich bietet sich mehr Komfort, wenn das Dörrgerät mit einer automatischen Abschaltung ausgestattet ist. Dann ist es nämlich egal, zu welchem Zeitpunkt das Dörrgerät eingeschaltet wird und ob man sich gegen Ende des Dörrvorgangs zu Hause befindet. Es ist gewährleistet, dass das Dörrgut nicht zu trocken wird.

Materialien und Oberflächen

Einige Menschen legen besonders großen Wert darauf, dass ihr Dörrgut mit Kunststoffen möglichst nicht in Berührung kommt. Die meisten Dörrgeräte sind im Innenraum jedoch aus Kunststoff gefertigt - wobei es auch einige Ausnahmen gibt. Dementsprechend kann es sinnvoll sein, sich zumindest für ein Gerät zu entscheiden, dessen Einschübe aus Metall gefertigt sind. Beim Metall sollte es sich um hochwertigen Edelstahl halten, um der Bildung von Rost vorzubeugen. Fruchtsäuren, Salz und andere Bestandteile der Lebensmittel könnten das Material sonst angreifen.

Lautstärke

Aufgrund des Luftstroms lässt sich ein gewisses Arbeitsgeräusch nicht vermeiden. Einige Menschen können auf dieses Geräusch empfindlich reagieren, zumindest wenn sie schlafen wollen. Wenn es bei Nacht ruhig ist, nehmen sie das im Betrieb befindliche Dörrgerät auf einmal wahr und können nicht einschlafen.

Wer hiervon betroffen sein könnte, sollte sich fragen, ob überhaupt das Risiko besteht, dass man das Gerät vom Schlafzimmer aus hört. sehr gut wäre es natürlich, das Dörrgerät an einem Ort aufzustellen, wo es nicht zu hören ist. Ansonsten sollte es im Betrieb möglichst leise sein.

Die Lautstärkeunterschiede im Betrieb sind jedoch nicht groß. Wir sind der Meinung, dass vor allem das Infrarot-Dörrgerät sehr leise ist. Ebenso können wir das Sedona Classic Dörrgerät empfehlen, weil es über einen Nacht-Modus verfügt.

Dörrgeräte kurz vorgestellt

Für all diejenigen, die sich noch auf der Suche nach einem Dörrgerät befinden, möchten wir an dieser Stelle drei ausgewählte Geräte kurz vorstellen.

C.I. IR D5 Infrarot-Dörrgerät

Mit Infrarot-Strahlen werden Lebensmittel schnell und besonders gleichmäßig getrocknet. Unser persönliches Highlight unter den Dörrgeräten.

  • Infrarot-Technik
  • Niedriges Betriebsgeräusch
  • Luftfilter
  • Prämiertes Design

Sedona Express Dörrgerät

Große Dörrfläche trotz kompakter Abmessungen. Leicht zu bedienen und als Variante mit Einschüben aus Edelstahl erhältlich.

  • Raw-Modus
  • Horizontaler Luftstrom
  • Schmale Bauweise
  • Tolles Design

Revodry Rokost Ofen

Tolles Gerät mit Dörrgittern aus Edelstahl. Es weiß vor allem mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis zu beeindrucken.

  • Gleichmäßiges Dörren
  • Leise im Betrieb
  • Attraktiver Preis

Rezepte

Dörrobst

Getrocknete Früchte sind vermutlich die häufigste Speise, die im Dörrgerät zubereitet wird. Kein Wunder, schließlich ist die Zubereitung ein Kinderspiel, das Dörren von Obst verursacht einen sehr geringen Aufwand.

Das Spektrum an Früchten, die sich im Dörrgerät trocknen lassen, ist breit gefächert. Allerdings gibt es ein paar Klassiker, die besonders verbreitet sind. Hierzu zählen insbesondere Apfelchips, gedörrte Mangos und Dörrpflaumen.

Je nach Obstsorte erfolgt die Zubereitung ein wenig anders. Beim Apfel ist es wichtig das Kerngehäuse zu entfernen, die Pflaumen werden wiederum zunächst entsteint. Bei den Mangos ist es so, dass es zunächst das Fruchtfleisch vom Kern und der Schale zu lösen gilt.

Äpfel und Mangos werden in möglichst gleich große Stücke geschnitten. Die Stärke sollte je nach persönlicher Vorliebe ca. 4 bis 8 Millimeter betragen. Anschließend werden sie auf den Dörrgittern verteilt. Die empfohlene Dörrzeit hängt stark vom Feuchtigkeitsgehalt der Früchte ab. Im Allgemeinen empfiehlt es sich, eine Dauer von rund 18 Stunden zu wählen, wobei durchaus größere Abweichungen in beide Richtungen möglich sind.

Die Zubereitung der Dörrpflaumen erfolgt ähnlich, wobei es selbst zu entscheiden gilt, ob man sie halbieren oder lediglich anritzen möchte, um die Steine zu entfernen. Aufgrund der umschließenden Schale (sie erschwert das Verdunsten) dauert der Dörrvorgang ein wenig länger. Die Dörrpflaumen sind fertig, wenn die Haut lederartig geworden ist und die Konsistenz im Innern ungefähr der eines sehr zähen Sirups gleicht.

Grünkohl-Chips

Wer sich auf der Suche nach einer herzhaften Knabberei für die kalte Jahreszeit befindet, sollte unbedingt Grünkohl-Chips ausprobieren. Doch aufgepasst, ähnlich wie bei gekauften Kartoffelchips kann von ihnen ein hoher Suchtfaktor ausgehen. Der Unterschied ist der, dass die Chips aus dem Dörrgerät weniger Fett enthalten und zugleich viel mehr Nährstoffe bereitstellen.

Zutaten für unser Rezept

ca. 750 g Grünkohl
6 Tomaten
3 Datteln
2 EL Chiasamen
3 EL Sonnenblumenkerne
1-2 EL Tahin
1/4 Zitrone
3 Prisen Paprikapulver
1/2 TL Chiliflocken

Mit Ausnahme des Kohls werden alle Zutaten im Mixer zu einer Marinade zerkleinert. Die Grünkohlblätter werden in kleine Fetzen gerupft, um sie anschließend zu marinieren. Danach kommen die Blätter in das Dörrgerät, um darin schön knusprig zu trocknen.

Müsli-Riegel

Selbstgemachte Müsli-Riegel schmecken nicht nur gut, sie bieten einen weiteren Vorteil. Der besteht darin, dass man genau weiß, welche Zutaten verarbeitet wurden. Zumal es möglich ist, Müsli-Riegel in Rohkostqualität zu dörren, um so einen besonders hohen Gehalt an Nährstoffen zu gewährleisten.

Die Zubereitung eigener Riegel ist ganz simpel. Im Wesentlichen gilt es verschiedene „Körner“ zu vermengen und miteinander zu verbinden. Für die Verbindung bieten sich mehrere Zutaten an - Hauptsache, sie kleben ein wenig. Besonders der im Obst enthaltene Fruchtzucker eignet sich hierfür gut.

In Anbetracht dieser vielen Möglichkeiten können wir nur zum Experimentieren ermuntern. Wer beim ersten Mal kein Risiko eingehen möchte, hält sich an unser Rezept. Die Menge an Zutaten ist so abgestimmt, dass sich damit ca. ein mittelgroßes Dörrblech komplett bestreichen lässt.

Zutaten

100 g Haferflocken
100 g frische Mango
75 g Leinsamen
25 g Kürbiskerne
25 g Sonnenblumenkerne
12 Datteln
2-3 EL Agavendicksaft
100 ml Wasser

Leinsamen, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne je in eigenen Gefäßen über Nacht in Wasser einweichen. Das Wasser später abschütten und nur die eigentlichen Kerne sowie Samen verarbeiten. Zuvor die Datteln zusammen mit dem Wasser in den Mixer geben und zerkleinern, sodass ein braunes Dattelwasser entsteht. Nun das in Stücke geschnittene Fruchtfleisch der Mango sowie die Kürbiskerne hinzugeben. Alles kurz mixen, damit ein feiner Brei entsteht. Danach Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Agavendicksaft hinzugeben. Erneut mixen, bis die gewünschte Konsistenz entstanden ist. Abschließend noch die Haferflocken hinzugeben und ein weiteres mal kurz mixen. Es sollte ein zäher Teig entstanden sein. Falls die Masse zu trocken sein sollte, zwischendurch etwas Wasser hinzugeben.

Im nächsten Schritt einen Dörreinschub mit Dörrfolie bedecken und den Teig darauf gleichmäßig ausstreichen. Er sollte eine Dicke von ca. 8 Millimetern bis maximal einem Zentimeter haben. Nun vorsichtig die Kante eines Spatels durch die ausgestrichene Masse ziehen und so die einzelnen Riegel einschneiden.

Die Masse ca. vier Stunden lang dörren. Je nach Rezept sollten die Riegel zumindest an der Oberfläche bereits so fest sein, dass man sie ganz vorsichtig herauslösen kann. Alle Riegel lösen und mit der trockenen / festeren Seite nach unten auf ein Dörrgitter ohne Folie legen. So ist gewährleistet, dass die Riegel viel schneller und gleichmäßiger trocknen. Dann noch ca. 10 bis 16 Stunden weiterdörren. Anschließend die Riegel gut auskühlen lassen und genießen.

Rohkost Pizza

So lecker eine „richtige“ Pizza auch sein mag, die hohen Temperaturen im Ofen zerstören viele Nährstoffe. Deutlich nährstoffhaltiger ist die Rohkostvariante, weil sie nicht gebacken, sondern lediglich bei niedriger Temperatur gedörrt wird. Das Dörren ist erforderlich, damit der Boden eine schöne Konsistenz entwickelt.

Das Spektrum an Rezepten für Rohkost Pizza ist breit gefächert. Wie gut solch eine Pizza schmeckt, hängt vorrangig von zwei Dingen ab. Zum einen ist natürlich der Belag von großer Bedeutung. Je besser die Pizza belegt wird, desto größer der Gaumengenuss. Zum anderen muss der Boden stimmen. Für ihn gibt es zahlreiche Rezepte, die allerdings im Hinblick auf Konsistenz und Geschmack große Unterschiede aufweisen. Hier können wir nur dazu raten, fleißig zu experimentieren oder einfach unser Rezept zu wählen.

Für den Teig:

120 g Buchweizen
75 g Paranüsse
Wasser

Zunächst die Paranüsse über Nacht in Wasser einweichen, anschließend das Wasser abgießen. Den Buchweizen in den Mixer geben und darin kurz mahlen. Nun die weichen Paranüsse und ein wenig Wasser hinzugeben. Mixen und ggf. erneut Wasser hinzugeben, bis ein fester Teig (nicht zu flüssig!) entstanden ist. Die Masse auf einem mit Dörrfolie belegtem Dörrgitter ausstreichen und dann ca. 12 Stunden dörren - eben so lange, bis eine leicht knusprige Konsistenz erreicht ist.

Für die Pizzasoße:

3 Tomaten
3-4 getrocknete Tomaten
1 Prise Himalaya Salz oder Fleur de Sel
3-4 frische Basilikumblätter

Alle Soßenzutaten in den Mixer geben und fein zerkleinern. Die Soße anschließend auf dem bereits gedörrten Pizzaboden verstreichen. Anschließend die Pizza noch mit frischen Zutaten belegen. Hierfür diverses Gemüse in Scheiben schneiden, wie z.B. Champignon, Paprika, Tomate und Zucchini. Wer möchte, kann noch Mandelmus als „Käsesoße“ darüber geben. Anschließend die Rohkostpizza nochmals vier Stunden lang dörren und dann sehr gut „warm“ genießen.

Rohkost Brot

Obwohl Brote traditionsgemäß eher bei hohen Temperaturen gebacken werden, kann die Zubereitung ebenso in Rohkostqualität erfolgen. Voraussetzung ist ein abgestimmtes Rezept, wie wir es hier vorstellen. Das Brot ist glutenfrei und besteht zum größten Teil aus Trester, der bei der Herstellung von Mandelmilch anfällt. So haben wir eine optimale „Zweitverwertung“ der Mandeln. Der Trester kann natürlich gesammelt und zwischenzeitlich eingefroren werden.

Das folgende Rezept ist als Basisrezept zu verstehen. Im Geschmack ist es relativ neutral, was sich durch Zugabe von Gewürzen ändern lässt.

Zutaten für den Brotteig:

450 g Mandeltrester
25 g Leinsamen (geschrotet)
25 g Leinsamen (ganzes Korn)
2 EL Flohsamenschalen
1 EL Hefeflocken
Prise Salz
ca. 200 ml Wasser

Sämtliche Zutaten in eine Schüssel geben, kräftig durchkneten und anschließend gut durchziehen lassen (min. eine Stunde). Wichtig ist die Konsistenz des Brotteigs, die nicht zu weich sein darf. Zu einem Laib geformt, muss das Brot seine Form halten. Deshalb ist es ratsam, am Anfang mit dem Wasser ein wenig vorsichtig zu sein. Man kann während des Knetens immer noch welches hinzugeben.

Wir dörren den Brotlaib nicht am Stück, stattdessen schneiden wir ihn in Scheiben. Die Stärke der Brotscheiben wird nach persönlichem Belieben festgelegt, wir empfehlen eine Stärke von ca. einem Zentimeter. Die Scheiben auf Dörrgitter legen und dann mindestens 12 Stunden lang dörren. Die genaue Dörrzeit hängt davon ab, ob man das Brot fluffig oder eher fest genießen möchte.

Die 7 häufigsten Fehler beim Dörren

Dörren von überreifen oder gar faulen Lebensmitteln

Manchmal liegt die Versuchung nahe, Obst oder Gemüse zu dörren, das nicht mehr ganz so frisch ist. Prinzipiell ist hiergegen nichts einzuwenden, jedoch darf die Nahrung nicht überreif und schon gar nicht faul sein. Ansonsten droht die Bildung von Schimmel.

Dörrgut nicht ausreichend vorbereiten

Egal ob Obst, Gemüse oder Müsli-Riegel - das Dörrgut einer Sorte sollte stets dieselbe Stärke haben. Ansonsten ist es wahrscheinlich, dass die einzelnen Stücke unterschiedlich schnell trocknen. Sollte man sie deswegen besonders lange trocknen, könnten einige sehr hart werden. Zur Vorbereitung können aber auch andere Aufgaben zählen, wie z.B. das Entfernen des Kerngehäuses beim Apfel.

Überlappung auf dem Dörrgitter

Wenn es schnell gehen muss, kann es durchaus passieren, dass sich einzelne Stücke auf dem Dörrgitter überlappen. Das gilt es jedoch unbedingt zu vermeiden, weil das betroffene Dörrgut viel langsamer trocknet und somit auch hier die eine spätere Bildung von Schimmel droht.

Auftragen von zu viel Speiseöl

Je nach Rezept kann es sinnvoll sein, Dörrgut im Vorfeld mit Speiseöl zu bestreichen. Entscheidend hierbei ist die Ölmenge. Wer es gut meint und zu viel Öl verwendet, bedeckt damit das Lebensmittel und erschwert die Verdunstung. Das Öl selbst kann nämlich nicht verdunsten, wodurch sich sein Anteil mit abnehmender Größe des Dörrguts noch erhöht. Deshalb Speiseöle lieber spärlich auftragen.

Dörren bei extrem hoher Feuchtigkeit

Es gibt Tage, an denen die Luftfeuchtigkeit extrem hoch bemessen ist. Dann ist es ratsam, mit dem Dörren noch zu warten. Zum einen kann die Luft nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen, was den Dörrvorgang nur unnötig in die Länge zieht. Zum anderen wird das Dörrgut womöglich zusammen mit sehr feuchter Luft eingelagert, was wiederum die Konsistenz nachträglich verändern oder sogar die Schimmelbildung begünstigen kann.

Dörrvorgang zu früh beenden

Viele Menschen schätzen lediglich grob ab, ob ihr Dörrgut wirklich schon trocken ist. Leider kommt es dabei immer wieder vor, dass sie ihre Dörrgeräte zu früh ausschalten. Deshalb ist es sinnvoll, die getrockneten Lebensmittel nicht nur anzusehen, sondern sie anzufassen und zu probieren.

Falsche Lagerung

Feuchte Luft bekommt dem Dörrgut gar nicht. Es droht aufzuweichen, was seine Konsistenz verändert. Wie schon angedeutet wurde, kann außerdem die Schimmelbildung begünstigt werden. Deswegen ist es ratsam, das Dörrgut bald nach dem Trocknen (es muss vollständig ausgekühlt sein) sicher zu verschließen. Luftdichte Gläser (z.B. Einmachgläser) sind eine gute Wahl. Zudem sollte die Einlagerung in einem lichtgeschützten und zugleich kühlen Raum erfolgen.