Allgemeine Informationen
- Wissenschaftlicher Name: Populus tremula
- Pflanzenfamilie: Weidengewächse (Salicaceae)
- Sammelzeit: Die jungen zarten Blätter kannst Du im April und Mai sammeln, später werden sie etwas zäh. Blüten und junge Triebe erntest Du sehr gut im März und April. Wenn Du das zarte Rindenkambium verwenden willst, sind dafür die Monate März und April geeignet. Beim Kambium handelt es sich um die Wachstumsschicht zwischen Holz und Borke.
- Orte: Die Espe wächst vor allem auf Waldlichtungen, in lichten Wäldern und an nährstoffreichen Waldrändern. Außerdem ist sie an Flussufern und Wegrändern sowie in Mooren und Hecken zu finden.
- Inhaltstoffe: Die Knospen enthalten Phenolglykoside mit Salicin als Hauptkomponente und außerdem Flavonoide und ätherisches Öl. Zu den Inhaltsstoffen der Blätter ist nichts bekannt – sie dürften allerdings ebenfalls zahlreiche wertvolle Substanzen enthalten wie beispielsweise Chlorophyll.
- Verwendete Pflanzenteile: In den Smoothie geben wir die zarten Blätter und jungen Blütenknospen.
Besonderheiten
Die jungen Blätter kannst Du mithilfe von Milchsäuregärung zu Sauerkrautgemüse verarbeiten. Und natürlich kommen sie auch in den Grünen Smoothie, dem sie einen spargelähnlichen Geschmack verleihen. Die älteren Blätter werden getrocknet und danach gemahlen. Das mehlartige Pulver kannst Du mit anderem Mehl vermischen und zum Backen bzw. Andicken und Würzen von Soßen und Suppen verwenden. Die jungen Blüten und gerade ausgetriebenen Blätter kannst Du mit festeren Gemüsesorten wie beispielsweise Karotten oder Fenchel mitkochen – die Pflanzenteile schmecken allerdings ziemlich bitter.
So sollten sie auch im Smoothie nur vorsichtig verwendet werden. Aus dem zarten Kambium kannst Du eine Art Nudelgericht kochen, indem Du es in feine Streifen schneidest. Getrocknet kann es zum Strecken von Mehl verwendet werden. Sammele aber bitte nur das Rindenkambium von gefällten Bäumen, um Beschädigungen zu vermeiden.
Wichtiger Hinweis
Die hier bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Text ist unvollständig (endet abrupt mit 'Die beschriebe')nen Eigenschaften und Anwendungsbereiche basieren auf traditioneller Überlieferung und volkskundlicher Erfahrung – sie stellen keine Heilversprechen dar und sind wissenschaftlich nicht in allen Fällen belegt.
Konsultiere bei gesundheitlichen Beschwerden immer einen Arzt oder Heilpraktiker. Verwende Wildkräuter nur, wenn Du sie sicher identifizieren kannst, und beachte mögliche Allergien, Wechselwirkungen mit Medikamenten sowie Kontraindikationen (z.B. Schwangerschaft, Stillzeit, bestimmte Vorerkrankungen).
Smoothie Rezept mit Espe
- 1 kleine Handvoll junge, zarte Espenblätter sowie wenige Knospen
- 5 Blätter vom Kopfsalat
- ½ Honigmelone
- ½ Bio-Salatgurke ungeschält
- 1 Handvoll über Nacht in Wasser eingeweichte Rosinen
- 2 Spritzer Zitrone
- Wasser oder Eiswürfel nach eigenem Geschmack
Passender Mixer
Dieses Rezept gelingt besonders gut mit dem Vitamix E520.