Heidelbeere: Alle Infos über die Wildpflanze im Überblick

Heidelbeere: Alle Infos über die Wildpflanze im Überblick

Die lateinische Bezeichnung „Vaccinium“ bedeutet Beerenstrauch, während sich „myrtyllus“ vermutlich auf die Ähnlichkeit der Blaubeere mit den Beeren der Myrte bezieht. Der deutsche Name „Heidelbeere“ weist darauf hin, dass die Pflanze besonders häufig auf der Heide zu finden ist. Nicht nur wir Menschen schätzen die kleinen, blauen Früchtchen. Auch Tiere, die aufgrund ihrer Größe nicht sehr hoch gelangen, mögen sie – beispielsweise Fuchs oder Auerhuhn. Zudem sind die grünen Triebe der Heidelbeere im Winter eine willkommene Futterquelle für Wildtiere.

Allgemeine Informationen

  • Wissenschaftlicher Name: Vaccinium myrtyllus
  • Pflanzenfamilie: Heidekrautgewächse (Ericaceae)
  • Sammelzeit: Die grünen Blätter kannst Du in den Sommermonaten sammeln, hauptsächlich in Juli und August. Die Blüten werden im Mai geerntet und die reifen Früchte ebenfalls in Juli und August.
  • Orte: Heidelbeeren sind Halbschattenpflanzen und bevorzugen bodensaure und humose oder: bodensauer-humose, nährstoff- und artenarme Böden in Laub- und Nadelwäldern sowie in Moor- und Bergheiden.
  • Inhaltsstoffe: Bis zu 6,7 % Gerbstoffe sind in Blaubeeren enthalten. Zudem liefern sie Anthocyane, Flavonoide, Pektin, Schleimstoffe, Fruchtsäuren, Chrom und Mangan. Die Früchte sind außerdem reich an Mineralstoffen wie Kalium und Eisen sowie an B-Vitaminen und Vitamin C. In den Blättern sind außerdem Bitterstoffe, Iridoide und Arbutin enthalten.
  • Verwendete Pflanzenteile: Für den grünen Smoothie verwenden wir die reifen Früchte sowie die Blätter als Beigabe.

Besonderheiten

In der Küche werden hauptsächlich die leckeren süßen Früchte der Heidelbeere eingesetzt. Du kannst diese roh verzehren oder damit Kompott, Desserts, Marmelade, Aufstriche, Kuchen bzw. Torte oder: Kuchen und Torte, Eis, Wein oder Spirituosen zubereiten. Zudem eignen sie sich hervorragend als Beigabe zu Hefeklößen oder als Füllung für Pfannkuchen. Auch einem Wildbeeren-Chutney oder einem scharf abgeschmeckten Würzmus verleihen die Blaubeeren ein besonderes Aroma. Die getrockneten Früchte ergeben ein lange haltbares Trockenobst und passen zudem sehr gut zur Teezubereitung. Auch die Blüten werden für Hausteemischungen genutzt. Sie schmecken – wie die Blätter auch – würzig-herb und leicht bitter. In kleinen Mengen passen die frischen Blätter der Pflanze auch in den Smoothie – vorausgesetzt Du hast einen guten Mixer. Zudem werden diese sowie ihre getrocknete Variante für Tee verwendet.

Wichtiger Hinweis

Die hier bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die beschriebenen Eigenschaften und Anwendungsbereiche basieren auf traditioneller Überlieferung und volkskundlicher Erfahrung – sie stellen keine Heilversprechen dar und sind wissenschaftlich nicht in allen Fällen belegt.

Konsultiere bei gesundheitlichen Beschwerden immer einen Arzt oder Heilpraktiker. Verwende Wildkräuter nur, wenn Du sie sicher identifizieren kannst, und beachte mögliche Allergien, Wechselwirkungen mit Medikamenten sowie Kontraindikationen (z.B. Schwangerschaft, Stillzeit, bestimmte Vorerkrankungen).

Smoothie Rezept mit Heidelbeere

Du hast hohe Ansprüche an die Qualität Deines Smoothies und möchtest diesen fluffig, cremig und fein genießen? Dann raten wir Dir zum Kauf eines Profi-Mixers oder zumindest eines Hochleistungsmixers, damit die faserreichen Zutaten der Wildpflanzen auch ausreichend verarbeitet werden.

  • 10 grüne Blätter der Heidelbeere
  • 3 mittelgroße Blätter Grünkohl
  • 1 gute Handvoll (möglichst wilde) Heidelbeeren
  • 1 Mango
  • 1 EL (möglichst rohes) Mandelmus
  • Wasser oder Eiswürfel nach eigenem Geschmack

Passender Mixer

Dieses Rezept gelingt besonders gut mit dem Vitamix E310.

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