Ist längeres Zubereiten von Smoothies im Haushaltsmixer eine Alternative?
Es dauert nicht lange, bis Interessenten herausfinden, dass grüne Smoothies am besten im Hochleistungsmixer zubereitet werden. Wer einmal zum Pürierstab gegriffen hat, wird genau wissen, weshalb - die Zubereitung der Smoothies ist damit einfach zu mühsam. Nicht nur auf unseren Seiten, sondern auch in vielen anderen Ratgebern wird zur Verwendung eines Mixers mit viel Leistung und hoher Drehzahl geraten. Genau dies schreckt viele Leute ab, da sie einen solchen Mixer nicht besitzen und eigentlich auch kein Interesse daran haben, mehrere hundert Euro auszugeben.
Manchmal werden wir gefragt, ob es nicht möglich ist, auf einen Haushaltsmixer zurückzugreifen und den Smoothie dann einfach länger zu mixen. Mit diesem Beitrag möchten wir die Frage ausführlich beantworten.
Ein Haushaltsmixer ist besser als gar kein Mixer
Natürlich ist es möglich, grüne Smoothies im Haushaltsmixer zuzubereiten. Allerdings gilt es dabei große Abstriche in Kauf zu nehmen. Diese Variante bietet sich in erster Linie an, um die ganze Sache auszuprobieren und auf den Geschmack zu kommen.
Wo die Schwächen des Haushaltsmixers liegen
Alles in allem bringen solche Küchengeräte jedoch mehrere Schwächen mit sich. Im Wesentlichen gibt es zwei Nachteile.
Geringe Motorleistung: Das Blattgrün stellt für den Mixer eine sehr viel größere Belastung dar, als viele Personen zunächst vermuten. Die Fasern gelten als ungemein zäh und können dem Motor stark zusetzen. Schon so mancher hat es geschafft, den Motor seines Mixers zu überlasten. Daraufhin können die Geräte häufig nur noch entsorgt werden.
Niedrige Drehzahl: Aufgrund der niedrigeren Drehzahl wird das Mixgut einfach nicht so gut zerkleinert. Der Smoothie enthält größere Teile des Blattgrüns und erreicht keine so schöne Konsistenz.
Weshalb längeres Mixen kaum hilft
Ein Verlängern der Mixdauer verspricht keine signifikanten Vorteile. Nur weil länger gemixt wird, schafft es das Gerät nicht, die Zutaten deutlich besser zu zerkleinern. Der Zugewinn ist äußerst gering. Gleichzeitig droht der Smoothie sehr warm zu werden, was wiederum nicht gewünscht ist. Außerdem wird die Oxidation beschleunigt, was im Hinblick auf das Ernährungskonzept ebenfalls nicht wünschenswert ist. Besser ist es, einmal richtig zu investieren und einen Hochleistungsmixer anzuschaffen, weil all diese Probleme dann vom Tisch sind.
Abschließend möchten wir noch kurz das Thema Haltbarkeit ansprechen. Auch Haushaltsmixer bekommen grünes Blattgemüse zerkleinert. Doch die Belastung für Motor und Antrieb ist dabei nicht zu unterschätzen. Meist ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Motor einen Schaden erleidet. Je nach Modell kann dies zwar einige Monate dauern, doch irgendwann ist es soweit. Viele Kunden berichten uns davon und sind nach ihrem Kauf froh, auf einen Hochleistungsmixer umgestiegen zu sein. Geräte, wie z.B. der Vitamix Creations, sind nicht nur sehr stark, sondern auch belastbar und zudem mit einer guten Herstellergarantie (mehr Infos zur Herstellergarantie auf der Vitamix Creations Produktseite) versehen. Sollte mit dem Gerät je etwas passieren, ist die Garantie von großem Nutzen.
Erfahrungsbericht: Grüne Smoothies mit dem Pürierstab
Es gibt zahlreiche Haushalte, die bisher ohne Mixer ausgekommen sind. Doch sobald der Wunsch aufkommt, grüne Smoothies auszuprobieren, stellt der fehlende Mixer ein Problem dar. Als Folge wird oft mit dem Gedanken gespielt, es mit dem Pürierstab (Stabmixer) zu versuchen. Schon unzählige Facebook-Fans haben uns gefragt, ob diese Möglichkeit besteht.

Obwohl wir seit jeher mit Hochleistungsmixern arbeiten, haben wir uns die Mühe gemacht und es einfach mal ausprobiert. Auf dieser Seite können alle Interessenten unsere Erfahrungen nachlesen, um anschließend zu entscheiden, ob sie bei der Smoothie-Zubereitung ebenfalls zum Pürierstab greifen möchten.
Aller Anfang ist schwer - Smoothie & Pürierstab in der Praxis
Das Ergebnis war enttäuschend, schon das Zerkleinern wollte nicht richtig funktionieren. Der Kraftaufwand war riesig und viele Zutaten sind zur Seite hin immer wieder abgehauen. Unzufrieden und genervt wurde der Versuch nach etwa zehn Minuten abgebrochen.
So klappen Smoothies mit dem Stabmixer (etwas) besser
Die erste Erkenntnis lautet, dass ein übliches Gefäß, wie beispielsweise eine breite Schüssel oder ein Topf, ungeeignet ist. Aufgrund der großen Grundfläche dauert das Zerkleinern zu lange – außerdem spritzt das Mixgut und wird dadurch unnötig in der Küche verteilt. Wir sind deshalb auf ein anderes Gefäß umgestiegen, das über eine sehr kleine Bodenfläche verfügt und somit für einen höheren Füllstand sorgt. Auf diese Weise gestaltet sich das Arbeiten erheblich leichter, wobei wir mit dem Ergebnis unseres Handmixers trotzdem nicht zufrieden sind.
Hier die Erkenntnisse unseres Pürierstab-Experimentes:
- Hoher Kraftaufwand erforderlich – es gilt den Pürierstab viel zu bewegen und ordentlich zu drücken.
- Größere unzerkleinerte Stücke bleiben – die Zutaten rutschen auch im schmalen Gefäß immer wieder zur Seite weg, wodurch sie unzureichend zerkleinert wurden.
- Die Zerkleinerung ist dürftig – die schmalen Messer zerschneiden die Zutaten, wodurch eher ein Pesto entsteht, jedoch kein sämiger Smoothie.
- Erwärmung des Smoothies – obwohl sich der Motor des Pürierstabs am anderen Ende befindet, haben die Schneidemesser viel Wärme entwickelt und abgegeben, der Smoothie war richtig warm. Für einige der im Obst und Gemüse enthaltenen Nährstoffe ist das gar nicht gut.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es zwar möglich ist, grüne Smoothies mit einem Stabmixer zuzubereiten, das Ergebnis im Vergleich zu den schnelldrehenden Standmixern qualitativ zu wünschen übrig lässt. So ein Stabmixer ist leider doch kein echter Zauberstab ;-) Wir möchten hier gar nicht großartig in der Werbetrommel für die Hochleistungsmixer rühren, doch zwischen den Ergebnissen liegen Welten! Konsistenz, Geschmack und Temperatur sind nicht miteinander zu vergleichen – vom Aufwand einmal ganz abgesehen. Dafür punkten die einfachen Stabmixer bei Preis, Platzverbrauch und Lautstärke deutlich.
Keine Frage, ein guter Hochleistungsmixer hat seinen Preis und schreckt deshalb so manchen Interessenten ab. Aber dafür lässt sich ein erheblich besseres Mixergebnis erzielen, zumal ein solcher Mixer keinesfalls nur Smoothies zubereiten kann, es gibt noch so viele weitere Verwendungsmöglichkeiten. Außerdem muss gar nicht so viel Geld investiert werden. Sollte die Haushaltskasse die Anschaffung eines Vitamix oder Bianco Puro 4 nicht zulassen, schließt dies einen Bianco Primo oder den preiswerten OmniBlend keinesfalls aus. Diese Mixer sind für fast jedermann erschwinglich und versprechen beim Zubereiten grüner Smoothies nicht nur mehr Komfort, sondern auch ein erheblich besseres Ergebnis als beim Arbeiten mit dem Pürierstab. Vor allem der Bianco Primo hat für sein Geld eine Menge zu bieten. Er zerkleinert die Smoothie-Zutaten schon sehr gut und sein Mixergebnis übertrifft die meisten Haushaltsmixer sehr deutlich.