In den letzten beiden Jahren haben sich Zoodles (Kurzform von Zucchini Noodles) zu einer beliebten Speise entwickelt. Wirklich überraschend ist dies nicht, schließlich lassen sich auf Basis der Zucchini Nudeln ganz leckere Gerichte umsetzen – und das nicht nur vegan, sondern auch je nach Rezept auch als Low Carb Food.

Wer neugierig geworden ist, sollte nicht lange zögern. Es lohnt sich, ein paar Zucchinis zu kaufen und in der Küche zu Nudeln zu verarbeiten. Auf dieser Seite möchte ich zeigen, was das Gemüse im Detail zu bieten hat und weshalb man es ausprobieren sollte.

Die Kernidee: Leckere Zoodle Rezepte

Das Grundprinzip könnte einfacher nicht sein. Zucchinis werden in Nudelform gebracht, beispielsweise in lange Streifen. Diese werden dann entweder kurz gegart oder gleich mit einer Sauce verfeinert. Inzwischen gibt es unzählige Rezepte, vor allem die vegane Variante von Spaghetti Bolognese (z.B. auf Basis von geräuchertem Tofu oder Tofu-Granulat) ist ungemein populär.

Inzwischen sind ganz viele Rezeptideen entstanden, die meist von klassischen Pastarezepten abgeleitet oder teilweise auch neu kreiert wurden. Einen großen Beitrag zur Beliebtheit der Zoodles hat vor allem Attila Hildmann geleistet, der inzwischen zahlreiche Rezepte entwickelt und einem breiten Publikum zugänglich gemacht hat. Auch ich bin über eines der Attila Hildmann Kochbücher auf Zucchini Nudeln aufmerksam geworden.

Die Vorteile

Es bereitet Freude, Zucchinis in Nudelform zu bringen und dann mit einer Sauce zu verfeinern. Die meiner Ansicht nach wichtigsten Gründe möchte ich nachfolgend kurz vorstellen.

Frische Kost: Klassische Nudeln sind zwar ungemein lange haltbar, wissen aber dafür beim Nährwert nicht zu beeindrucken. Eine frische Zucchini hat deutlich mehr zu bieten, besonders wenn man sie ungeschält verarbeitet.

Glutenfrei: Produkte aus Weizenmehl geraten zunehmend in Kritik. Keine Frage, so mancher gesundheitsbewusste Mensch hat sich selbst die eine oder andere Intoleranz angedichtet, die in Wirklichkeit nicht existiert. Trotzdem dürfte es in zahlreichen Fällen nicht schaden, den Anteil an Weizenmehlprodukten an der alltäglichen Ernährung zu senken. Wer vollständig auf Pasta verzichten möchte, findet mit den Zoodles einen praktischen Ersatz.

Veganes Lebensmittel: Die meisten Nudeln enthalten Eier und kommen deshalb für Veganer als Speise nicht in Frage. Zucchini Nudeln sind hingegen vegan und daher eine tolle Wahl.

Wenige Kalorien: Ganz egal, ob frisch zubereitet oder aus der Packung – klassische Nudeln sind echte Kalorienbomben. Der hohe Anteil an Kohlenhydraten ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wer auf Zoodles umsteigt, verringert seine Kalorienzufuhr ganz erheblich, wodurch beispielsweise das Abnehmen leichter fällt.

Praktische Tipps für Zubereitung und Genuss

Eigentlich kann man bei der Zubereitung von Zoodles nicht viel falsch machen. Dennoch gibt es ein paar Tipps, die für einige Menschen sehr hilfreich sind.

Bio-Qualität kaufen: Im Idealfall werden die Zucchini-Streifen mit Schale gegessen. Dementsprechend empfiehlt es sich, bewusst auf Bio-Ware zurückzugreifen. Es ist einfach sicherer, wenn das Gemüse nicht behandelt wurde.

Spiralschneider anschaffen: Natürlich lassen sich Zoodles auch mit einem Messer oder Sparschäler aus der Zucchini herausschneiden. Allerdings tut man sich mit einem guten Spiralschneider sehr viel leichter. Der Aufwand wird minimiert und zugleich werden die einzelnen Zucchini Nudeln viel gleichmäßiger. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese 20 bis 30 Euro wirklich gut investiert sind.

Große Portionen essen: Auf dem Teller mögen die Zoodles zwar groß aussehen, doch streng genommen bestehen sie vor allem aus Wasser. Damit das Essen wirklich satt macht, dürfen ruhig ordentliche Portionen gegessen werden. Die Menge sollte größer als beim Verzehr konventioneller Nudeln sein, damit sich nicht schon nach kurzer Zeit wieder Hunger einstellt.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Lustig, mir geht es sehr ähnlich. Über das Buch von Atilla Hildmann bin ich auf Zoodles aufmerksam geworden und habe dann mal einen günstigen Spiralschneider gekauft. Bin begeistert, die „gesunden“ Nudeln gibt es bei uns nun regelmäßig. Aber du hast Recht, man muss schon große Portionen essen damit man nich gleich wieder Hunger kriegt!

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