Ein Hochleistungsmixer hat seinen Preis, für ein gutes Gerät wird schnell ein Betrag in Höhe von mehreren hundert Euro fällig. Umso wichtiger ist es, beim Kauf die richtige Entscheidung zu treffen, damit man von seinem Geld möglichst viel hat bzw. Leistung und Qualität des Küchengeräts überzeugen.

Vor einigen Jahren gestaltete sich der Mixerkauf leichter, da nur wenige Geräte angeboten wurden. Wer sich damals für einen Vitamix entschied, konnte im Grunde nichts falsch machen. Inzwischen ist die Situation eine andere, viele weitere Geräte sind auf den Markt gekommen. Einige Hersteller bieten ebenfalls erstklassige Qualitätsware an. Vor allem die Mixer von bianco di puro erfreuen sich großer Beliebtheit und auch der preiswerte Omniblend konnte sich erfolgreich etablieren.

Bei solch einer Auswahl ist es nicht leicht, sich zu entscheiden. Selbst wenn eine Einschränkung über den Preis vorgenommen wird, stehen immer noch genügend Standmixer zur Auswahl. Als Folge konzentrieren sich die meisten Kaufinteressenten auf die technischen Daten.

Technische Daten beim Mixerkauf

Im Allgemeinen ist der Ansatz, technische Daten miteinander zu vergleichen, sehr clever. Allerdings lauert hierbei eine große Gefahr. Interessenten dürfen sich nicht täuschen lassen, man sollte die Entscheidung niemals nur anhand der technischen Daten treffen.

Grund ist die oftmals eingeschränkte Vergleichbarkeit der Daten. Das Kernproblem bilden die verschiedenen Messverfahren der Hersteller. Hierdurch kann schnell ein falsches Bild entstehen.

Da wäre zunächst die Motorleistung. Viele Mixerhersteller messen die Leistung nicht direkt an den Messern, sondern stattdessen die Energie, die der Mixer insgesamt verbraucht. Allerdings kommt diese Leistung nicht vollständig an den Messern an. Die elektrische Energie wird nämlich in Bewegungsenergie gewandelt, wobei Verluste durch Reibung / Abwärme entstehen – man spricht auch vom so genannten Wirkungsgrad. Wie viel Leistung schlussendlich an den Messern ankommt, ist von Mixer zu Mixer ganz verschieden.

Ähnlich verhält es sich mit der Drehzahl. Schlussendlich kommt es darauf an, wie schnell sich die Messer bei einem vollständig befüllten Mixbehälter drehen. Doch viele Hersteller messen die Drehzahl im Leerlauf, sprich bei einem deutlich verringerten Widerstand. Je höher man den Behälter befüllt, desto größer der Widerstand. Es überrascht daher nicht, dass Vitamix inzwischen keine Umdrehungszahlen mehr angibt. Dies erschwert zwar den Vergleich, doch im Gegenzug können auch keine falschen Schlüsse gezogen werden.

Lieber den Mixer Test machen

Am besten wäre es daher, einen Mixer vor dem Kauf erst auszuprobieren. So lässt sich schnell herausfinden, ob er einem gefällt und dem bestehenden Anforderungen gerecht wird. Doch leider ist dies leichter gesagt als getan, schließlich ist dies nicht ohne weiteres gestattet. Man kann nicht einfach einen Mixer per Versand bestellen, ihn benutzen und dann zurücksenden – dies geht weit über die zulässigen Möglichkeiten der Überprüfung hinaus.

Folglich ist es umso sinnvoller, sich Rat beim Fachhändler zu holen und die Erfahrungsberichte anderer Mixerbesitzer zu lesen. Das Internet bietet enorme Möglichkeiten, zumal es sogar zahlreiche Videos zu entdecken gibt. Außerdem ist es mit ein wenig Glück möglich, einen oder sogar mehrere Hochleistungsmixer bei Freunden in Augenschein zu nehmen und sie dort im Betrieb zu testen.

Tipp: Jeden Test kritisch hinterfragen

Auf Erfahrungsberichte und Videos im Web möchte ich an dieser Stelle näher eingehen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass nicht alle Tests für bare Münze zu nehmen sind. Ich habe schon so manches Testvideo gesehen, in dem ein Mixer als schlecht betitelt wird, obwohl dies nicht zutrifft. Zu diesem Thema möchte ich ein kurzes Beispiel nennen.

In einem Mixer Test traten zwei Geräte gegeneinander an, nämlich ein sehr preiswerter Mixer sowie ein Bianco Forte. Der Forte verlort den Vergleich, weil seine Messer das Mixgut nicht sofort erfassen konnten und es relativ lange dauerte, bis er mit der eigentlichen Zerkleinerung begann. Dann war die Testzeit aber schon fast abgelaufen. Hätten die Tester einen Stampfer benutzt und kurz nachgeholfen, wäre das Ergebnis anders ausgefallen.

Markenqualität ist immer eine gute Wahl

Im Übrigen kann ich jedermann nur dazu raten, sich beim Mixerkauf von Beginn an für Qualität zu entscheiden. Markenqualität macht sich auf lange Sicht bezahlt, weil sie oftmals ein besseres Ergebnis und vor allem eine längere Nutzungsdauer verspricht. Natürlich haben Mixer von bianco di puro oder Vitamix ihren Preis, doch im Gegenzug wissen die Küchengeräte auch durchweg zu überzeugen.

Einst meinte ich, es besser zu wissen und habe für die ersten Smoothies einen simplen Küchenmixer verwendet. Der war gar nicht so schlecht, allerdings hat er nicht lange durchgehalten. Mein erster Hochleistungsmixer hat noch nie Probleme gemacht und läuft auch heute noch absolut zuverlässig.

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