Inzwischen habe ich mich hier im Blog bereits mehrfach mit dem Pressen von Säften beschäftigt. Grund ist logischerweise der, dass mir frisch gepresste gute schmecken und ich meine Erfahrungen teilen möchte. Klar, Smoothies stellen insgesamt mehr Nähr- und vor allem Ballaststoffe zur Verfügung, doch von Zeit zu Zeit verspricht ein leckerer Saft tolle Abwechslung.

Natürlich kann man darüber streiten, ob es nun besser ist, ausschließlich Smoothies zu mixen oder eben Säfte zu pressen. Ich meine, dass beide Formen des Genusses von frischem Obst und Gemüse ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile haben. Die wichtigsten Fakten im Vergleich zwischen Entsafter und Mixer haben ich ja bereits zusammengetragen und erläutert.

Wer Säfte zubereiten möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass dies in einem Slow Juicer geschieht. Gemeint ist ein Entsafter, der besonders schonend arbeitet. Gründe für das langsame und somit schonende Entsaften gibt es gleich mehrere, letztlich geht es dabei stets um den Erhalt der Nährstoffe. Weitere Informationen sind hier über langsames Entsaften zu finden.

Doch nun genug der grauen Theorie. Wer das Entsaften ausprobieren möchte, der benötigt in erster Linie Rezepte. Denn viele Interessenten müssen gestehen, dass sie zwar neugierig sind, aber gar nicht so genau wissen, wie sie starten sollen. Deshalb habe ich beschlossen, auf dieser Seite einige meiner Rezeptidee für selbst gepresste Säfte zu teilen.

Rezept 1: Karotten und Äpfel

Ein frisch gepresster Saft aus Karotten und Äpfeln gilt als der Klassiker schlechthin. Einige Menschen werden sicherlich ihre Zweifel haben, weil sie Karottensäfte nicht unbedingt mit einem guten Geschmack assoziieren. Doch aufgepasst: Die Säfte aus dem Handel schmecken vollkommen anders. Durch das Erhitzen verändert sich ihr Geschmack. Ein frisch gepresster Saft schmeck ganz anders und deshalb auch viel besser.

Die Karotte verleiht dem Saft eine gewisse Milde, die von der Spritzigkeit des Apfels ausgeglichen wird. Der Saft ist schön leicht und schmeckt zu jeder Jahres- und Tageszeit. Für die Zubereitung gilt: Auf eine Karotte kommen ca. zwei Äpfel (je nach Größe). Im Zweifelsfall lieber weniger Karotte nehmen, damit deren Geschmack nicht dominiert.

Wer es noch spritziger haben möchte, kann sich an einer Variante versuchen und ergänzend Zitrone in den Saft geben. Ebenso ist es möglich, auf eine Karotte noch ca. eine halbe bis eine ganze Stange Staudensellerie zu geben.

Rezept 2: Äpfel und Birnen

Es heißt, man solle niemals Äpfel mit Birnen vergleichen. Das ist vollkommen richtig, doch das gemeinsame Entsaften ist erlaubt. Die Birne verleiht dem Saft eine tolle Süße, der Apfel wiederum eine Frische. Das Ergebnis ist ein unglaublich fruchtiger Saft, den man unbedingt probiert haben sollte.

Zum Rezept ist anzumerken, dass das Verhältnis ausgeblichen bleibt. Anders gesagt: Auf einen Apfel kommt jeweils eine Birne.

Rezept 3: Birnen Nektarinen Orangen

Die meisten Saftrezepte sehen die Verarbeitung von Äpfeln vor. Aber es geht auch anders, viele andere Saftzutaten warten nur darauf, entdeckt zu werden. Für diejenigen, die geschmackliche Abwechslung suchen, steht das folgende Rezept bereit.

Es werden Birnen, Nektarinen und Orangen entsaftet. Das Verhältnis ist simpel, auf jede Birne kommen je eine Nektarine und eine Orange. Birne und Nektarine erschaffen zusammen eine himmlische Süße, die von der Orange etwas abgemildert wird. Hinzu kommt ein gewisses Maß an geschmacklicher Spritzigkeit.

Auch hier gilt, dass natürlich Varianten möglich sind. Wer möchte, kann ergänzend noch Staudensellerie hinzugeben oder sich auch an Blattspinat herantrauen. Es gibt so gut wie keine Grenzen.

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