Smoothies haben sich zu einer Art Kultgetränk entwickelt. Doch nicht überall sorgen sie für Begeisterung, es gibt auch Kritiker. Da gibt es beispielsweise die Fraktion der Menschen, die Obst und Gemüse lieber entsaften, anstatt zu mixen. Teilweise könnte man meinen, es sei ein regelrechter Glaubenskrieg ausgebrochen. Während die einen lieber mit dem Mixer arbeiten, greifen andere vorzugsweise auf die Saftpresse zurück.

Dabei lässt sich nicht klipp und klar sagen, was nun besser ist. Sowohl das Entsaften als auch die Zubereitung im Mixer haben jeweils eigene Vor- und Nachteile. Ich möchte an dieser Stelle zeigen, was die einzelnen Methoden zu bieten haben und gleichzeitig verdeutlichen, dass der Wettstreit Mixer vs Entsafter nicht sein muss.

Smoothies im Mixer zubereiten

Die große Stärke der Zubereitung im Mixer ist der Erhalt sämtlicher Inhaltsstoffe. Früchte, Gemüse und Co werden im Ganzen in den Mixer gegeben. Die Zutaten werden fein zerkleinert, am Ende entsteht ein leckerer Smoothie, der noch sämtliche Bestandteile der Nahrung enthält und damit zwangsläufig mehr Nährstoffe zur Verfügung stellt.

Zugleich ist die Zubereitung ein Kinderspiel. Es bedarf keiner großartigen Vorbereitung, viele Zutaten können direkt in den Hochleistungsmixer gegeben werden. Zum Schluss wird der Mixbehälter kurz unter fließend Wasser abgespült. Der Aufwand für Zubereitung und Reinigung hält sich in Grenzen.

Aufgrund der zahlreichen Ballaststoffe (die im Grunde ja gut sind, weil sie in der alltäglichen Ernährung oft zu kurz kommen) können Smoothies als schwer empfunden werden. Nicht zu jeder Zeit möchte man einen schweren Smoothie genießen. In bestimmten Situationen kann ein leichter Saft viel angenehmer sein. Dementsprechend ist es gar nicht einmal so schlecht, wenn ergänzend eine Saftpresse zur Verfügung steht.

Einsatz einer Saftpresse

Eine Saftpresse gestattet die Zubereitung herrlich leichter Säfte. Die gelangen wiederum schnell in den Verdauungstrakt, wo sie ihre Nährstoffe rasch abgeben. Für eine schnelle Zufuhr an Energie und Nährstoffen sind frisch gepresste Rohkostsäfte eine hervorragende Wahl.

Hinzu kommt der tolle Geschmack. Selbst einfache Entsafter Rezepte führen zu beeindruckenden Ergebnissen. Wer beispielsweise Äpfel, Karotten, Stangensellerie und Zitrone gemeinsam entsaftet, kann im Anschluss einen genussvollen Saft trinken. Deshalb ist auch die Bereitschaft zum Probieren größer. Wer Gäste oder schlichtweg Kinder mit einem leckeren Getränk beeindrucken möchte, tut sich mit dem Rohkostsaft oft leichter.

Andererseits gilt es sich darüber im Klaren zu sein, dass der Nährstoffgehalt nicht so groß wie beim Smoothie ist. Mit dem Trester (dem Resten, die beim Auspressen übrig bleiben) bleiben auch Nährstoffe zurück. Deshalb bin ich persönlich der Meinung, dass Smoothies stets den Vorrang haben sollten und Säfte eher eine tolle Ergänzung darstellen. Im Übrigen neigen die Säfte schneller zum Oxidieren, weshalb es umso sinnvoller ist, sie umgehend zu genießen. Außerdem sollte der Entsafter so schonend wie möglich arbeiten.

Außerdem ist da noch die Reinigung. Eine Saftpresse ist bei weitem nicht so schnell wie ein Mixer gereinigt. Bei den meisten Geräten sind ungefähr fünf bis sechs Teile zu säubern, d.h. abzuwaschen und teilweise auch abzubürsten. Natürlich kommt es hierbei auch auf die Routine ab, ca. drei bis fünf Minuten sind je nach Gerät zu investieren.

Fazit und Empfehlung

Eigentlich habe ich es schon vorweggenommen. Smoothies stellen uns mehr Nähr- und Vitalstoffe zur Verfügung, Säfte geben ihre Nährstoffe wiederum schneller frei und werden als leichter empfunden. Schlussendlich macht es die Mischung – und im Kombination halte ich Mixer und Entsafter für unschlagbar. Genau deshalb habe auch diesen Vergleich der besten Saftpressen erstellt. Er informiert über die Slow-Juicer, die zu den besten am Markt zählen.

Wer sich einen Entsafter kaufen möchte, sollte sich unbedingt Zeit nehmen und die Modelle verschiedener Hersteller vergleichen. Schlussendlich schenken sich die meisten Geräte nicht viel und stellen allesamt eine gute Wahl dar, sofern sie denn aus dem Top-Segment stammen. Der Entschluss, auf Qualität zu setzen, wird am Ende belohnt. Die guten Saftpressen punkten mit einer höheren Saftausbeute und entsaften außerdem langsam, was wiederum zum Schutz der Nährstoffe beiträgt.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Habe dieselbe Erfahrung gemacht! Es begann alles mit einem Hochleistungsmixer, um grüne Smoothies zu machen. Dann wurde ich neugierig und haben ca. ein dreiviertel Jahr später einen Entsafter gekauft (ebenfalls ein Profigerät, immerhin geht es um die alltägliche Ernährung meiner Familie) und war sofort begeistert. Ein paar Karotten, Früchte dazu und los geht es. Im Handumdrehen entstehen leckere Säfte, die wir nicht mehr missen wollen. Insgesamt würde ich sagen, dass wir ca. 3x pro Woche Smoothies machen und 1-2x entsaften.

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